753 v. Chr.
Gründung Roms
Der Legende nach gründete Romulus die Stadt Rom am Ufer des Tiber. Die Gründung ist eng mit der berühmten Geschichte der Zwillinge Romulus und Remus verbunden, die von einer Wölfin aufgezogen worden sein sollen. Nach einem Streit tötete Romulus seinen Bruder und wurde erster König der neuen Stadt. Rom entwickelte sich zunächst aus mehreren kleinen Siedlungen auf Hügeln. Früh entstand auch ein Rat von Ältesten, der spätere Senat. Die Stadt begann langsam zu wachsen und Menschen aus verschiedenen Regionen anzuziehen.
700 v. Chr. – 600 v. Chr.
Frühe Könige und Aufbau der Stadt
Die frühen Könige organisierten Religion, Gesellschaft und Verwaltung der jungen Stadt. Unter ihnen entstanden wichtige Institutionen wie Volksversammlungen und religiöse Ämter. Rom wuchs sowohl politisch als auch militärisch und gewann Einfluss im Umland. Neue Einwohner aus verschiedenen Völkern – besonders aus Latium und von den Sabinern – wurden integriert. Dadurch entwickelte sich eine vielfältige Gesellschaft. Auch erste Befestigungen und öffentliche Bauwerke entstanden.
600 v. Chr. – 509 v. Chr.
Etruskischer Einfluss auf Rom
In der späten Königszeit standen mehrere Herrscher unter starkem Einfluss der Etrusker. Diese Kultur aus Norditalien brachte wichtige technische und kulturelle Neuerungen nach Rom. Große Bauprojekte wie Tempel, Straßen und Entwässerungssysteme wurden errichtet. Auch religiöse Rituale und Symbole der Königsmacht wurden übernommen. Rom entwickelte sich dadurch zu einer bedeutenden Stadt in Mittelitalien.
509 v. Chr.
Sturz des letzten Königs
Der letzte König Tarquinius Superbus regierte zunehmend tyrannisch und verlor die Unterstützung der römischen Aristokratie. Ein Aufstand der Adligen führte schließlich zu seiner Vertreibung aus der Stadt. Damit endete die Monarchie in Rom. Die Römer wollten künftig keine Könige mehr akzeptieren. Stattdessen entstand eine neue Staatsform: die Römische Republik.