Weimarer Republik
1919 n. Chr. – 1933 n. Chr.
Die Weimarer Republik bezeichnet die erste demokratische Staatsform Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg und bestand von 1919 bis 1933.
Sie entstand aus der Niederlage im Krieg und der Novemberrevolution, die zur Abdankung des Kaisers führte.
Die neue Republik erhielt mit der Weimarer Verfassung eine moderne, demokratische Ordnung mit allgemeinen Wahlen und Grundrechten.
Gleichzeitig war sie von Anfang an stark belastet durch den Versailler Vertrag, der hohe Reparationszahlungen und Gebietsverluste festlegte.
In den frühen Jahren kam es zu massiven Krisen wie politischen Aufständen, Putschversuchen und der Hyperinflation von 1923.
Ab Mitte der 1920er Jahre stabilisierte sich die Lage zeitweise („Goldene Zwanziger“) durch wirtschaftliche Erholung und kulturelle Blüte.
Diese Stabilität blieb jedoch fragil und hing stark von ausländischen Krediten ab.
Mit der Weltwirtschaftskrise ab 1929 geriet die Republik in eine tiefe politische und soziale Krise, die den Aufstieg extremistischer Parteien begünstigte.
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