Der erste Weltkrieg
1914 n. Chr. – 1918 n. Chr.
Der Erste Weltkrieg (1914–1918) war ein globaler Konflikt, der vor allem in Europa ausgetragen wurde und Millionen Menschen das Leben kostete. Ausgelöst wurde er durch das Attentat von Sarajevo, doch tiefere Ursachen waren Nationalismus, Imperialismus, Militarismus und starre Bündnissysteme. Zwei große Lager standen sich gegenüber: die Mittelmächte (u. a. Deutsches Reich und Österreich-Ungarn) und die Alliierten (u. a. Frankreich, Großbritannien, Russland, später die USA). Der Krieg war geprägt von Stellungskrieg, Materialschlachten und neuen, extrem zerstörerischen Waffen wie Giftgas und Maschinengewehren. Die Zivilbevölkerung litt massiv unter Hunger, Bombardierungen und wirtschaftlichem Zusammenbruch. 1917 schieden Russland aus dem Krieg aus, während die USA auf Seiten der Alliierten eintraten. 1918 brach die militärische und politische Ordnung der Mittelmächte zusammen. Der Krieg endete mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918. Die Folgen waren tiefgreifend: Der Versailler Vertrag belastete Deutschland stark, mehrere Monarchien zerfielen, und die politischen Spannungen legten den Grundstein für den Zweiten Weltkrieg.
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