1969
In dieser Phase setzte Helmut Kohl bedeutende Verwaltungs- und Bildungsreformen auf Landesebene um, darunter die Gründung der Universität Trier-Kaiserslautern. Er modernisierte die Strukturen der Regionalpolitik und etablierte sich früh als reformerische Nachwuchskraft im Bundesvorstand der CDU
1982
Durch ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt wurde Kohl im Oktober 1982 zum sechsten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Damit leitete er eine 16-jährige Regierungsära ein, die von einer wirtschaftlichen Neuorientierung und der Festigung der Westbindung geprägt war.
1989
Mit seinem Zehn-Punkte-Programm ergriff Kohl rasch die Initiative zur Überwindung der deutschen Teilung. Durch diplomatisches Verhandlungsgeschick mit den vier Siegermächten – insbesondere den USA und der Sowjetunion – erreichte er die Zustimmung zum Zwei-plus-Vier-Vertrag und schloss die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 erfolgreich ab.
1992
Als enger Partner des französischen Präsidenten François Mitterrand förderte Kohl entscheidend den Zusammenschluss der europäischen Staaten. Der Vertrag von Maastricht wandelte die EG in die Europäische Union um und legte das Fundament für die Einführung der gemeinsamen Währung Euro.